Isabelle Schächner erkämpft starken siebten Platz bei der Deutschen Meisterschaft

So, 01.03.2026 Uhr




Leipzig. Am vergangenen Wochenende traten die besten Judoka in Leipzig zur Deutschen Einzelmeisterschaft der U18 an. Unter den Teilnehmern befand sich mit der 15-jährigen Isabelle Schächner auch ein Judoka aus Töging. Nach einer verletzungsbedingten Pause zeigte sie eine bemerkenswerte Leistung und sicherte sich am Ende den beeindruckenden siebten Platz unter einer starken Konkurrenz.

Dass die junge Tögingerin bei dem Wettkampf in Sachsen überhaupt auf der Matte stehen konnte, war nicht selbstverständlich. Nach gleich zwei Brüchen im letzten Jahr musste Isabelle eine längere Trainingspause einlegen. Ihr Können stellte sie bereits Mitte Februar bei der Süddeutschen Meisterschaft unter Beweis. Mit drei Siegen ohne Niederlage sicherte sie sich dort souverän die Goldmedaille und qualifizierte sich damit für die die Deutsche Einzelmeisterschaft in Leipzig.

Dort traf sie in ihrem Auftaktkampf zunächst auf Luna Gottorf vom PSV Eutin. Obwohl Isabelle den Kampf von Beginn an klar dominierte reichte eine kleine Unaufmerksamkeit für ein Ippon ihrer Gegnerin und Isabelle musste sich gegen die spätere Deutsche Vizemeisterin geschlagen geben. In der Trostrunde fand sie dann aber zu ihrer gewohnten Form und zeigte sich entschlossen. Sie beendete ihren ersten Kampf in der Hoffnungsrunde gegen Melissa Braun mit einem Ippon. Während diese sehr passiv kämpfte, zeigte Schächner sich technisch überlegen und erzielte sowohl im Boden als auch im Stand insgesamt vier Yukos. Auch gegen Miruna Starcea behielt sie die Oberhand und warf diese bereits nach 10 Sekunden mit der Wertung Waza-ari, bevor sie dem Kampf im Boden mit einem Festhalter beendete. Im darauffolgenden Kampf traf Isabelle auf Ronja Stegmeyer, die von ihr souverän mit einem Ippon geworfen wurde.

Der Einzug in den Kampf um Bronze blieb der Tögingerin letztlich verwehrt. Gegen Zhannat Tashtamirova (Judoschule Kano Bremerhaven), die sich später die Bronzemedaille sicherte, unterlag Isabelle nach fast 3 Minuten. Auch wenn sie ihren angestrebten Medaillenplatz verfehlte, schloss sie das Turnier mit einem hervorragenden siebten Platz ab und beendete die Meisterschaft als eine der acht besten Kämpferinnen auf Bundesebene.






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